27.08.2026

Queerfilmfestival 2026

Im violett beleuchteten Partysetting stehen drei Drag-Artists vor auf einem weißen Korbgeflecht-Thron. Zwei von ihnen haben lange Haare, die dritte trägt kurze Haare, Bart und eine Krone aus unterschiedlich langen Metallstreben.

Body Blow (2025)

Vom 10. –16. September 2026 findet das 8. Queerfilmfestival statt. In dreizehn Städten kommen in dieser Woche die besten queeren Filme des Jahres auf die Leinwand. Zu sehen sind liebevoll inszeniere Coming-of-Age-Geschichten, packend-sinnliche Roadmovies und Thriller, dramatische Historienfilme, gesellschaftskritische Satiren, erotische Kammerspiele, spannende Dokumentationen, ein Kurzfilmprogramm und vieles mehr. Jenseits normativer Genre- und Geschlechtergrenzen geben uns die vielschichtigen und widerständigen Protagonist*innen lauter bunte und Perspektiven queeres Lieben, Leben und Begehren. Wir freuen uns, gemeinsam mit euch und dem Thalia Dresden diese bunte Festivalwoche zu feiern!

 

Flesh & Fuel (F/PL 2026, 91 Min., OmU, FSK 16)
Regie: Pierre Le Gall

  • Do, 10.09.2026, 18:45 Uhr, Zentralkino »Tickets

In seinem LKW legt Fernfahrer Étienne täglich unendlich weite Strecken durch ganz Europa zurück. Sein Leben folgt dem strengen Zeitplan des Logistikunternehmens, dem Verkehr und anspruchsvollen Kunden. Menschlicher Nähe öffnet er sich nur selten: mit anderen schwulen Fernfahrern, flüchtige Treffen am Rand eines Parkplatzes, auf dem Rücksitz eines fremden LKWs. Doch mit Bartosz wird aus schnellem Sex eine echte Verbindung. Der polnische Trucker lacht der Einsamkeit mutig ins Gesicht und Étienne kann nicht mehr ohne ihn. Doch wie zusammen sein, wenn beide ständig unterwegs sind?

 

Fantasy (SLO/NMK 2025, 99 Min., OmU, FSK 16)
Regie: Kukla

  • Do, 10.09.2026, 20:30 Uhr, Thalia

Eigentlich will Mihrije ganz weit weg, nach Westeuropa, wo sie sich ein freies Leben vorstellt. Stattdessen sitzt sie fest zwischen den Plattenbauten ihrer grauen slowenischen Heimatstadt. Sie versucht sich mit ihren besten Freundinnen Jasna und Sina gegenüber den Männern zu beweisen, die hier das Sagen haben – wenn es sein muss auch mit Gewalt. Die Möglichkeit auszubrechen erscheint ganz plötzlich: Fantasy, eine selbstbewusste trans Frau, verzaubert Mihrije mit ihrer schamlosen Weiblichkeit schon in dem Moment, als sich ihre Blicke auf der Tanzfläche das erste Mal kreuzen. Doch auch Fantasy ist nicht so frei, wie sie die Freundinnen zuerst glauben lässt.

 

Cooking up Democracy (D 2026, 83 Min., OmU, DOKU, FSK 12)
Regie: Monika Treut

  • Fr, 11.09.2026, 17:00 Uhr, Zentralkino »Tickets

Während Demokratien weltweit unter den Polykrisen unserer Zeit straucheln, zeigt sich der kleine Inselstaat Taiwan erstaunlich widerstandsfähig. Weder gesellschaftliche Spaltung noch der wachsende Druck durch die autoritäre Volksrepublik China scheinen den Glauben der Bürger:innen an ihr Recht auf Mitbestimmung zu schwächen. Gemeinsam mit der ehemaligen Digitalministerin Audrey Tang taucht Monika Treut ein in die aktivistische Szene des Landes, in der Demokratie mehr ist als eine Institution. Anhand des Engagements queerer und feministischer Denker:innen zeigt sich, was gelebte Demokratie in hochtechnisierten Zeiten bedeuten kann. Eine Anleitung zum Nachkochen.

 

On the Sea (GB 2025, 111 Min., OmU, FSK 16)
Regie: Helen Walsh

  • Fr, 11.09.2026, 19:30 Uhr, Thalia
  • Mo, 14.09.2026, 19:45 Uhr, Zentralkino »Tickets

Mit harter Arbeit und bedingungsloser Disziplin hält der Muschelfarmer Jack den Familienbetrieb an der rauen Küste von Nordwales am Laufen. Über die Jahre hat er sich mit seiner Frau Maggie eine stabile Existenz aufgebaut, ohne sich dabei je recht fragen zu können, was er wirklich vom Leben will. Antworten bekommt er, als der jüngere Deckhelfer Daniel in der abgelegenen Gemeinde auftaucht und keinen Hehl daraus macht, wie attraktiv er Jack findet.

 

Die Passion nach G.H.B. (BR 2026, 76 Min., OmU, FSK 18)
Regie: Gustavo Vinagre & Vinícius Couto

  • Fr, 11.09.2026, 21:45 Uhr, Thalia

In einer Wohnung in São Paulo treffen sich Matias und Ricardo zum One-Night-Stand. Später kommen weitere Menschen dazu. Sie haben Sex, nehmen Drogen, philosophieren und tauschen Erfahrungen aus. Während dieser queeren Schlafzimmer-Odyssee schwelgt Matias in Erinnerungen an vergangene Liebschaften und fantasiert über die Zukunft, während er sich mit einer fiktiven Figur aus der brasilianischen Literatur unterhält.
Als orgiastisches Kammerspiel in einer Welt des magischen Realismus inszenieren Gustavo Vinagre und Vinícius Couto einen queeren Körper-Reigen zwischen Lust am Rausch und gelebter Grenzerfahrung. „Die Passion nach G.H.B.“ erzählt dabei die vielschichtige Realität von Chemsex mit all ihren inneren Widersprüchen. Ein Film der Körper und des Geistes, so kinky wie komplex.

 

Paris Was a Woman (GB/D/USA 1995, 79 Min., OmU, DOKU, FSK 12)
Regie: Greta Schiller

  • Sa, 12.09.2026, 15:00 Uhr, Zentralkino »Tickets
  • So, 13.09.2026, 16:30 Uhr, Thalia

Colette, Djuna Barnes, Gertrude Stein, Natalie Clifford Barney. Jede einzelne von ihnen ein Genie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trafen die berühmtesten Künstlerinnen der Moderne in Paris zusammen. Sie begegneten einander nicht zufällig, sondern sie entschieden sich bewusst für die Gemeinschaft. Was sie vereinte war die Liebe zu Paris, dessen weiblicher Flair es ihnen ermöglichte, sich auf unkonventionelle und selbständige Weise zu verwirklichen und dabei radikale Wege zu beschreiten. Paris bot ihnen die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie und wen sie wollten – auch wenn es, wie in ihrem Fall, meistens andere Frauen waren.
Durch grundlegende Recherche, bis dahin unveröffentlichtes Filmmaterial sowie durch Gemälde, Zeichnungen, literarische Fragmente und so manche Anekdote lässt Greta Schiller in ihrem Film die Stimmung und das Lebensgefühl dieser Frauen und ihrer Stadt lebendig werden. Ein neuer Blick auf das zauberhafte Paris der 1920er und 1930er Jahre – in einer aufwendig restaurierten Fassung.

 

Skiff (B/NL/SE 2025, 107 Min., OmU, FSK 12)
Regie: Cecilia Verheyden

  • Sa, 12.09.2026, 16:45 Uhr, Zentralkino »Tickets

Die fünfzehnjährige Malou wächst mit ihren beiden Brüdern und ihrer Mutter in einer belgischen Kleinstadt auf. Im Ruderverein zählt sie zu den Besten, wird dort aber auch als Einzelgängerin von ihren Teamkameradinnen gemobbt. Während ihre Mutter versucht, sich wieder auf das Dating-Leben einzulassen, ist Malous älterer Bruder Max der einzige Mensch, an den sie sich wenden kann. Doch als Malou seine neue Freundin kennenlernt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Die Mädchen verlieben sich – und Malou beginnt, ihre ganze Identität zu hinterfragen.

 

Maspalomas (E 2025, 115 Min., OmU, FSK 16)
Regie: Moriarti

  • Sa, 12.09.2026, 18:45 Uhr, Zentralkino »Tickets

Sommersonne, Strand und Partys: 25 Jahre nach seinem späten Outing genießt der 76-jährige Vicente sein Leben als offen schwuler Mann auf Gran Canaria. Doch ein plötzlicher Schlaganfall verändert alles: Seine Tochter holt ihn nach San Sebastián zurück, er landet in einem Pflegeheim und muss einmal mehr ein neues Leben beginnen. Auf einmal fühlt er sich wie der traurige, alte Mann, der er nie sein wollte. Doch Aufgeben ist keine Option. Denn seinen größten Traum lässt er sich nicht kaputtmachen: zurück nach Maspalomas.

 

Jim Queen (F/B 2026, 85 Min., OmU, FSK 12)
Regie: Nicolas Athané, Marco Nguyen

  • Sa, 12.09.2026, 21:00 Uhr, Zentralkino »Tickets

Das Leben des queeren Fitness-Influencers Jim gerät aus den Fugen, als in Paris die Heterose grassiert – ein mysteriöses Virus, das schwule Männer hetero macht. Als der muskelbepackte Star der ikonischen „Gym Queens“ sich ebenfalls infiziert, wird er auf einen Schlag zum sozialen Außenseiter, dessen einziger verbliebener Follower ausgerechnet der frisch geoutete Twink Lucien ist. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach einem Heilmittel, um nicht nur Jim zu retten, sondern die gesamte Community vor dem Aussterben zu bewahren…

 

Iván & Hadoum (E/D/B 2026, 100 Min., OmU, FSK 12)
Regie: Ian de la Rosa

  • So, 13.09.2026, 16:00 Uhr, Zentralkino »Tickets

Sommer in Südspanien. Iván arbeitet in einer großen Gewächshausanlage und steht kurz vor der langersehnten Beförderung zum Manager, die ihm und seiner Familie ein besseres Leben ermöglichen soll. Doch als die schöne Hadoum als neue Saisonkraft in den Betrieb kommt, erwachen bei Iván alte Gefühle. Er kennt Hadoum noch aus der Schulzeit, vor seiner Transition. Nach einer ersten gemeinsamen Nacht am Strand wird die Beziehung der beiden immer intensiver. Doch Hadoum, die sich wegen ihrer marokkanischen Herkunft schon immer gegen Vorurteile behaupten musste, setzt sich auch engagiert für die Arbeitsrechte im Betrieb ein. Iván muss sich entscheiden, zu wem er stehen und wer er wirklich sein möchte.

 

Departures (GB 2025, 83 Min., OmU, FSK 16)
Regie: Neil Ely & Lloyd Eyre-Morgan

  • So, 13.09.2026, 17:45 Uhr, Zentralkino »Tickets

Als Benji den muskelbepackten Fußballtrainer Jake das erste Mal am Flughafen trifft, ist es für ihn Liebe auf den ersten Blick. Dass die beiden sich nur einmal im Monat insgeheim in Amsterdam treffen können, weil Jake sich nicht outen will, stört dabei zunächst nicht. Doch dann macht die Aufregung der geheimen Treffen einer verstörenden Machtdynamik Platz. Benji hungert nach einer Liebe, die er von Jake nicht bekommt – und fällt in eine gefährliche Spirale, aus der ihm nur seine besten Freunde helfen können.

 

On the Road – En el camino (MEX 2025, 94 Min., OmU, FSK 16)
Regie: David Pablos

  • So, 13.09.2026, 19:45 Uhr, Thalia

Veneno, ein Sexworker und Dealer auf der Flucht vor einer albtraumhaften Vergangenheit, hat die hypermaskuline Welt mexikanischer Fernfahrer zu seinen Jagdgründen erklärt. Hier trifft er auf den schweigsamen Muñeco, einen älteren Fahrer, der Veneno mitnimmt und ihn bei seinen Geschäften deckt – gegen einen Anteil, versteht sich. Auf den weiten Straßen Nordmexikos entwickelt sich aus erster Vertrautheit zwischen den Männern eine zärtliche Nähe. Doch die Gewalt, die das Leben beider bestimmt, begleitet ihre Reise auf jeder Meile.

 

Blue Film (USA 2026, 90 Min., OmU, FSK 16)
Regie: Elliot Tuttle

  • Mo, 14.09.2026, 18:15 Uhr, Zentralkino »Tickets

Fetisch-Camboy Aaron Eagle sieht die Chance seines Lebens: Ein anonymer Zuschauer bietet ihm 50.000 Dollar für eine gemeinsame Nacht. Doch an der vereinbarten Adresse erwartet ihn ein vermummter Mann, der Aaron zu einem intimen Interview einlädt, das er per Videokamera aufzeichnet. Es folgen eindringliche, seltsam persönliche Fragen: über Aarons Geburtsort, sein erstes Mal, was seine Tattoos bedeuten. Aaron ist entschlossen, nicht die Kontrolle zu verlieren – doch der Fremde scheint ihn besser zu kennen, als er zuzugeben bereit ist. In dieser Nacht werden die beiden Männer neben ihren Körpern auch ihr Innerstes entblößen müssen. Und sich der Frage stellen, wo ihre moralischen Grenzen verlaufen.

Provokant, furchtlos, ehrlich: „Blue Film“ von Elliot Tuttle ist ein Film über sexuelle Tabus, den Umgang mit den eigenen Perversionen und die nie vergehenden Verletzungen der Vergangenheit. Von vielen Festivals als zu brenzlig abgelehnt, wurde „Blue Film“ von der Kritik fast einhellig gefeiert – und ist in kürzester Zeit zum heiß diskutierten Underground-Kultfilm geworden. Ein vielschichtiger psychologischer Thriller, verstörend, faszinierend und brutal aufrichtig.

 

Bearcave (GR/GB 2025, 99 Min., OmU, FSK 12)
Regie: Krysianna B. Papadakis & Stergios Dinopoulos

  • Mo, 14.09.2026, 20:00 Uhr, Thalia

Die besten Freundinnen Argyro und Anneta sind unterschiedlich, aber unzertrennlich. Während Argyro als Bäuerin arbeitet, ist Anneta das It-Girl ihres kleinen griechischen Bergdorfs. Ihr liegen alle Männer zu Füßen – wie insgeheim auch Argyro. Doch dann wird Anneta schwanger von ihrem Freund, einem Polizisten aus der nächstgrößeren Stadt. Bevor das Leben die Freundinnen trennt, fordert Argyro Anneta heraus: Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird, auf der Suche nach der mythischen Bärenhöhle.

 

Eine Matrosengeschichte (DK/FO 2026, 103 Min., OmU, FSK 16)
Regie: Kasper Kalle

  • Di, 15.09.2026, 19:45 Uhr, Zentralkino »Tickets

Baldur, ein junger Fischer, lebt eine gottesfürchtige Existenz in einem kleinen Dorf auf den Färöern. Der Alltag ist geprägt vom Kampf gegen die Natur, der unzählige Männer zum Opfer fielen, wie auch sein Vater schon. Während eines Sturms rettet er Helge aus den Fluten. Der dänische Matrose lebt daraufhin mit Baldur und seiner Mutter. Während diese in ihm einen potentiellen Ehemann für sich selbst sieht, bringt Helge auch in Baldur lange unterdrückte Gefühle an die Oberfläche. Doch als die beiden von einer Tragödie auseinandergerissen werden, entfesselt Baldurs Sehnsucht eine mystische Kraft aus dunkler Vorzeit.

 

Body Blow (AUS 2026, 99 Min., OmU, FSK 16)
Regie: Dean Francis

  • Di, 15.09.2026, 20:45 Uhr, Thalia

Macho-Cop Aiden ist sexsüchtig, eine tickende Zeitbombe in ständiger Versuchung. Ein Keuschheitskäfig soll ihn zurückhalten, doch er wird nur unberechenbarer und aggressiver. Bei einer Patrouille durch das queere Szeneviertel von Sydney verfällt er dem tragischen Twink Cody, dessen Leben vom skrupellosen Mob-Boss Fat Frankie kontrolliert wird. Um Cody zu retten, begibt sich Aiden in ein Labyrinth aus Lust, Verrat und zerstörerischem Begehren.

 

Free at Heart (D 2026, 117 Min., FSK 16)
Regie: Max Hegewald

  • Mi, 16.09.2026, 19:45 Uhr, Zentralkino »Tickets

Der sechzehnjährige Sebastian genießt sein leichtes Teenagerleben umgeben von Wald, Feldern und den Landstraßen einer kleinen Stadt: Tagsüber lernt er, nachts lässt er die schwülen Sommertage am See bei Bier und Gras ausklingen. Dann kommt plötzlich der gleichaltrige Kolja in seine Familie, angeblich der Sohn einer gerade verstorbenen Freundin des Vaters. Der Junge schlägt alle sofort in seinen Bann. Jedoch niemanden so sehr wie Sebastian.

Es folgt eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die Sebastian, aber auch seine Familie, mit maximaler Kraft aus dem Kleinstadt-Alltag schleudert. „Free at Heart“ von Max Hegewald ist ein intensives Coming-of-Age-Drama über eine Liebe, die alle Regeln bricht – und über die Gefühle, die niemand wahrhaben möchte und die sich trotzdem niemals abschalten lassen. Ein mutiger deutscher Debütfilm!

 

Fucking Different Generations (Kurzfilmprogramm, 87 Min., OmU, FSK 18)
Regie: Monika Treut, Todd Verow, Jo Pollux & Theo Parker,
Jiz Lee & Shine Louise Houston, Emre Busse, Sofía Alvarado, Kristian Petersen

  • Mi, 16.09.2026, 20:00 Uhr, Thalia

Vor 21 Jahren initiierte Kristian Petersen die heute legendäre Kompilationsfilmreihe „Fucking Different“, um queere Regisseur:innen aus verschiedenen Städten kurze Spiel- und Dokumentar filme drehen zu lassen – als Bestandsaufnahmen von sich stetig verändernden queeren Communitys. Seitdem hat sich viel getan: Geschlechtergrenzen sind fluider geworden; junge Menschen müssen sich nicht mehr zwingend im binären System verorten. Doch selbst wenn sich die jungen queeren Communitys aufeinander zubewegt zu haben scheinen, ist ein Riss zwischen den Generationen erkennbar.

Den versucht „Fucking Different Generations“, der mittlerweile siebte Teil der Reihe, zu überbrücken: Dafür haben queere Filmemacher: innen der Boomer-Generation Filme über ihre Vorstellungen vom Leben junger queerer Menschen gedreht – während junge queere Filmemacher:innen ihre Perspektiven auf die älteren zu Kurzfilmen verarbeitet haben. So befragt Todd Verow junge Queers nach ihren Cruising-Erfahrungen, Jo Pollux lässt einen Boomer für 24 Stunden zu einem Gen-Z-Hipster werden und Monika Treut erkundet, was die Generationen voneinander lernen können. Entstanden ist eine Sammlung von sieben Kurzfilmen, die sich teils humorvoll, poetisch und reflektiert mit den Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Annäherungsmöglichkeiten zwischen den Generationen in der queeren Welt auseinandersetzen.