14.12.2023

Am toten Punkt

Drei Personen umarmen sich ganz eng.

Foto: Salzgeber

Zur Queerfilmnacht am 18. Dezember 2023 erwartet euch das Langfilm-Debüt von Fabian Stumm.  „Knochen und Namen“ erzählt mit augenzwinkerndem Humor über Beziehungen und Dissonanzen, die uns verbinden und voneinander entfernen.

Boris und Jonathan sind seit vielen Jahren ein Paar. Doch ihre Beziehung ist an einem Punkt angekommen, an dem sie die gemeinsamen Abende auch getrennt verbringen könnten: Der eine liegt im Bett und liest, der andere arbeitet im Nebenraum am Schreibtisch.

„…eine höchst gelungene Spielerei mit den Formalien des Filmemachens und mit den Emotionen, die Kino erzeugen kann.“

Harald Mühlbeyer

Während sich der Schauspieler Boris immer tiefer in die Proben zu einem neuen Film mit einer ambitionierten Regisseurin wühlt und dabei reale und fiktive Charaktere zu vermischen beginnt, versucht Jonathan, seine Stimme als Schriftsteller neu zu definieren.

Durch diese Tage des Ringens um Distanz, Nähe, Vertrauen, Verlangen und Verlustangst geistert Jonathans’ kleine Nichte Josie, die auf eigenwillige Weise versucht, mit dem nahenden Ende ihrer Kindheit umzugehen.

Fabian Stumm porträtiert in seinem Langfilmdebüt eine Gruppe von Menschen, die nach ihrem Platz im Leben und ihren Positionen zueinander suchen. Ausgezeichnet mit dem Heiner-Carow-Preis der Perspektive Deutsches Kino.