25.09.2023

Faszinierend feinfühlig

Eine junge Frau mit einem gemusterten Kleid in Gelbtönen und ein junger Mann mit schwarzem Blazer steigen händchenhaltend eine Treppe hoch. Sie haben tropfnasse Haare und lachen einander an.

Foto: Wild Bunch

Mit der Verfilmung des gefeierten Weltbestsellers „Die Mittagsfrau“ von Julia Franck legt die österreichische Filmemacherin Barbara Albert einen hochemotionalen Film vor.

Die junge Helene kommt mit ihrer Schwester Martha in das aufregende Berlin der wilden 20er Jahre. Während Martha sich im Party- und Drogenrausch verliert, will Helene Medizin studieren und Ärztin werden. In Karl findet sie die Liebe ihres Lebens.

 

„Mala Emde spielt Helene absolut brillant.“

Peter Osteried

Die Tür zur Welt scheint für sie weit offen zu stehen. Mit Karls jähem Tod und dem gesellschaftlichen Umsturz durch die Nazis begegnet sie Wilhelm, der sich unsterblich in sie verliebt.

Doch ihre Lebensenergie und ihr starker Wille vertragen sich nicht mit Wilhelms traditionellen Rollenbildern und ihrer Mutterschaft. Helene trifft eine ungeheuerliche Entscheidung.

Barbara Alberts Verfilmung von Julia Francks mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Bestsellers „Die Mittagsfrau“ ist eine mitreißende Hommage an weibliche Körperlichkeit und Selbstermächtigung – ein epischer Film, der Jahrzehnte umspannt und dennoch sehr modern von den großen Gefühlen erzählt.