15.04.2024
Film zur Ausstellung am 23.04., 19 Uhr: Oyoyo
Der künstlerische Dokumentarfilm „Oyoyo“ von Chetna Vora aus dem Jahr 1980 ist Ausgangspunkt der aktuellen Ausstellung „Bis zum Sonnenaufgang“ der Abteilung Forschung der Staatlichen Kunstsammlungen. Wir zeigen die digitalisierte und restaurierte Langversion zum ersten Mal in Dresden.
Die Ausstellung „Bis zum Sonnenaufgang“ ist von vinit agarwal, Gründer des Oralities Research Lab in Jaipur in Indien kuratiert und im Dialog mit den Künstler*innen Chetna Vora, Aarti Sunder und Moses März entstanden. Sie nimmt den Film „Oyoyo“ der indischen Filmemacherin Chetna Vora (1958 – 1987), die an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR studierte, als ein Archiv eines verflochtenen Internationalismus zum Ausgangspunkt. Er porträtiert Studierende aus Äthiopien, Chile, Guinea-Bissau und der Mongolei, die in einem Wohnheim in Berlin-Karlshorst leben. Wie lässt sich anhand eines Filmes ein Internationalismus heute verstehen, der eine Vielstimmigkeit der Welt mit der DDR verflochten hat? Die Ausstellung „Bis zum Sonnenaufgang“ ist die erste der „Sequenzen: Verflochtene Internationalismen” der Abteilung Forschung der SKD bis Dezember 2024 im Albertinum.